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Injektionsdruckbegrenzer


Vermeidung von Nervenschäden bei peripheren Nervenblockaden

Die ultraschallgestützte Lokalisation peripherer Nerven schafft in der Regionalanästhesie entscheidende Vorteile.1) Dennoch zeigt sich, dass dadurch die Inzidenz permanenter Nervenschäden nicht reduziert wird.2) Selbst in Kombination mit Nervenstimulation können intrafaszikuläre Injektionen nicht ausgeschlossen werden.1)3)4)5) Mit dem automatischen Injektionsdruckbegrenzer NerveGuard setzt PAJUNK® bei der präventiven Lagekontrolle an, um folgenden Schädigungen vorzubeugen.

Ursachen für die Entstehung von Nervenschäden


Intrafaszikuläre Injektionen
Überschreitet der Injektionsdruck bei intrafaszikuären Injektionen die kritische Grenze von 15 psi, so kann dies nachweislich zu schweren und dauerhaften neurologischen Komplikationen führen.6)7)8) Hält der Druck über mehrere Stunden an, so wird die mikrovaskuläre Blutversorgung des Nervs nachhaltig eingeschränkt, was zur Degeneration der nervalen Strukturen führen kann.7)12)

  • Die Begrenzung des Injektionsdrucks auf 15 psi vermeidet Nervenschäden.


Kanülen-Nerv-Kontakt
Ein direkter Kanülen-Nerv-Kontakt kann zur Beschädigung der nervalen Strukturen mit anschließenden transitorischen oder permanenten neurologischen Beeinträchtigungen führen.10)11) Eine Lokalisationskontrolle mittels Ultraschall und/oder Nervenstimulation kann einen direkten Kanülen-Nerv-Kontakt nicht zuverlässig anzeigen.10) Die Vermeidung des direkten Kanülen-Nerv-Kontakts minimiert das Risiko einer Schädigung der Nervenwand.11)

  • Ein verlässlicher Indikator für einen direkten Kanülen-Nerv-Kontakt ist ein Eröffnungsdruck von ≥ 15 psi.




Kanülen-Faszien-Kontakt
Fehlinjektionen in falsche Gewebeschichten können die Ursache für Anästhesieversager sein. Ein Eröffnungsdruck von ≥ 15 psi kann auf einen Verschluss der Kanülenspitze durch eine vorgelagerte Faszie hinweisen.9)

  • Um Fehlinjektionen in falsche nervale Gewebestrukturen zu verhindern, liegt die kritische Grenze bei einem Eröffnungsdruck von 15 psi.






Der NerveGuard bietet eine zuverlässige Hilfestellung zur Lokalisation der Kanülenspitze und vermeidet in Verbindung mit der automatischen Druckbegrenzung Nervenschäden.



1) Choquet, Capdevila, Ultrasound-guided nerve blocks …, 2012 May; 114(5): 929–930

2) Neil et al., The Second American Society of Regional Anesthesia …, 2016 March–April; 41(2): 183

3) Robards et al., Intraneural injection with low-current stimulation …, 2009 Aug; 109(2): 673–677

4) Vassiliou et al., Risk evaluation for needle-nerve contact related …, 2016 Mar; 60(3): 400–406

5) Sites et al., Characterizing novice behavior associated with …, 2007 Mar–Apr; 32(2): 107–115

6) Kapur et al., Neurologic and histologic outcome …, 2007 Jan; 51(1): 101–107

7) Hadzic et al., Combination of intraneural injection …, 2004 September–October; 29(5): 417–423

8) Hasanbegovic et al., Effects of intraneural and perineural injection …, 2013; 3(3): 248

9) Gadsen et al., High Opening Injection Pressure is Associated With Needle-Nerve …, 2016 Jan–Feb; 41(1): 50–55

10) Gadsden et al., Opening injection pressure consistently detects needle–nerve contact …, 2014 May; 120(5): 1246–1253

11) Steinfeldt et al., Histological consequences of needle-nerve contact following nerve stimulation …, 2011; Article ID 591851: 0–9

12) Lundborg et al., Nerve compression injury and increased endoneurial fluid pressure …, 1983 Dec; 46(12): 1119–1124

 
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